Mit der Transalp und der Varadero des Kollegen hetute auf dem Passo Fedaia auf 2063 Meter. Fast kein Verkehr, so macht Motorradfare Spass!
Mittwoch, 22. Mai 2013
Dienstag, 19. Februar 2013
Kleine Winterausfahrt am Februarsonntag
Die dicke Winterhose, das Winterfutter der Textiljacke, die schweren Handschuhe und die Sturmhaube unter dem Helm schränken die Bewegungsfreiheit zwar ein. Egal: Hauptsache endlich mal wieder Motorrad fahren. Trockene Strassen und die Gewissheit, dass nirgends Glätte dem Fahrspass ein jähes Ende bereiten kann, sind genug Motivation, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt eine Ausfahrt zu unternehmen. Die Honda Transalp eignet sich bestens für eine Tour bei tieferen Temperaturen. Die zwischen den Beinen des Piloten positionierten Zylinder strahlen willkommene Wärme ab. Und die Handschütze am Lenker halten den ärgsten Fahrtwind ab. Ideal wäre jetzt noch eine Griffheizung. Aber die ist nur etwas für Warmduscher.
Die kleine Tour an diesem Sonntagnachmittag führt über die kleineren Hügel der näheren Umgebung. Nach wochenlangem "Motorrad-Entzug" machen auch solche kleine Erhöhungen der Jura-Ausläufer viel Spass; auch wenn sie den Schwarzwald nicht ersetzen. Doch der Frühling ist ja nicht mehr weit. Und dann ist wieder Black Forest-Zeit.
Sonntag, 17. Februar 2013
Die harten Biker tun es auch im Winter
Hätte ich das gewusst, wäre ich auch noch in die Eifel gefahren. Die Temperaturen waren ja vergleichsweise moderat dieses Wochenende.
Motorradsause Elefantentreffen: Winterpause? Noch nie gehört! - SPIEGEL ONLINE
Donnerstag, 17. Mai 2012
Über die Hügel des Fricktals und des Baselbiets
Durch das Fricktal und das Baselbiet auf einer größeren Karte anzeigen
Es muss nicht immer Schwarzwald sein. Und weil die meisten Alpenpässe in Anbetracht der für den Mai äusserst winterlichen Verhältnisse noch immer nicht befahrbar sind, fallen die Alpen bei der Tourenwahl gar nicht in Betracht. Wohin weicht der geneigte Biker angesichts dieser Umstände aus? Eine gute Wahl sind das Fricktal und das Baselbiet. Hier lässt es sich abseits der Hauptverkehrsachsen mit viel Spass und wenig Verkehr Kurvenwedeln. Die Hügel der Juraketten sind zwar nicht so hoch, machen aber viel Spass. Vor allem sind die Strecken nicht sehr anspruchsvoll, weshalb der Blick ab und zu in die Landschaft streifen kann. Und dies lohnt sich durchaus.
Endlich spielte am heutigen Feiertag (Auffahrt/Himmelfahrt) mal wieder das Wetter mit. Trockene Strasse, Sonne, nicht zu heisse Temperaturen. Ideal für die oben gezeigte Tour. Als Ort für eine Rast ist der Flugplatz Schupfart zu empfehlen. Schönes Gartenrestaurant mit Blick aufs "Flugfeld" und schnelle, aufmerksame Bedienung.
PS: Die Videocam blieb heute daheim. Leider... Das nächste Mal ist sie wieder dabei. Versprochen!
Samstag, 5. Mai 2012
Feierabendtour durch den Südschwarzwald
Feierabendtour durch den Südschwarzwald auf einer größeren Karte anzeigen Trockene Strassen, angenehme Temperaturen, Sonnenschein und endlich Feierabend. Also nichts wie los und auf das Motorrad! Als kleine Feierabendtour, die rund 100 Kilometer lang ist und sich in etwa anderthalb Stunden fahren lässt, bietet sich die Strecke oben auf der Karte an. Die Route führt von Bad Zurzach in Richtung Bonndorf und von dort aus in Richtung Schluchsee und wieder zurück nach Bad Zurzach via Waldshut-Tiengen. Der kurvenreichste und anspruchsvollste Streckenabschnitt ist jener zwischen Detzeln und Bonndorf (siehe Video) durchs Steinatal. Vor allem im unteren Teil des Steinatals zwischen Detzeln und Untermettingen sowie einige Kilometer nach Untermettingen ist das Tal extrem zerklüftet. Die Kurven sind hier eng und wegen der Felswände nur schlecht oder nicht einsehbar. Erschwerend kommt hinzu, dass der Fahrbahnbelag in einem schlechten Zustand ist; uneben und von Bitumenstreifen durchzogen. Zudem befinden sich in vielen Kurven Gullideckel leider genau auf der Ideallinie. Zwar sind diese Gullideckel immerhin asphaltiert, doch erfolgte der Einbau nicht mit genauer Passgenauigkeit. Die meisten Gullis stellen erhebliche Vertiefungen dar, was doch eine recht unebene Angelegenheit ist.
Mittwoch, 18. April 2012
Ducati: Man spricht Deutsch!
Wie tagesschau.de meldet übernimmt die VW-Tochter Audi den Motorradhersteller Ducati.
http://tagesschau.de/wirtschaft/audi146.html
VW-Konzernchef Ferdinand Piëch bekennt sich als Fan des italienischen Designs. Da geh ich mit ihm einig. Und wenn Audi den Italienern bessere Qualität beibringen sollte, könnte Ducati für mich in Zukunft eine valable Alternative zu meinen Hondas sein.
http://tagesschau.de/wirtschaft/audi146.html
VW-Konzernchef Ferdinand Piëch bekennt sich als Fan des italienischen Designs. Da geh ich mit ihm einig. Und wenn Audi den Italienern bessere Qualität beibringen sollte, könnte Ducati für mich in Zukunft eine valable Alternative zu meinen Hondas sein.
Donnerstag, 29. März 2012
Vorgeschmack auf die Saison der Pässefahrten
Noch sind die Schweizer Alpenpässe geschlossen. Als kleiner Vorgeschmack auf die kommende Passfahrten-Saison hier ein kleines Schmankerl vom April 2011. Der Oberalppass zwischen Andermatt und Disentis war zu diesem Zeitpunkt der einzige offene Alpenpass. Mit der Honda Hornet CB900F fuhr ich den Pass von der Andermatter Seite her. Diese ist geprägt von Kurven mit weiten Radien und langen Geraden. Das ist nicht so anspruchsvoll zu fahren, lässt dafür aber viel Zeit, um die Alpenwelt zu geniessen. Dazu gehört auch die Begegnung mit dem berühmten Glacier-Express, dessen Trasse der Passstrasse folgt.
Übrigens: Die Passfahrten im Frühjahr sind rein temperaturmässig betrachtet nicht ohne. Wenn im Flachland angenehme 20 Grad herrschen, ist es oben auf den Pässen noch eiskalt. Dies merkte ich auf dem Oberalp; vor allem wegen der dünnen Handschuhe. Es war ziemlich mühsam, die zahlreichen Spitzkehren hinunter nach Disentis mit klammen Fingern zu fahren.
Neue Saison, neuer Helm
Mit Beginn der neuen Saison wurde es Zeit für einen neuen Helm. Klapphelm oder nicht mehr Klapphelm, das war die Frage. In den vergangenen Jahren bin ich ausschliesslich mit den zugegebenermassen praktischen Klapphelmen gefahren. Zwei Stück hatte ich im Einsatz: Einen teuren Nolan und einen günstigen Caberg. Mit beiden Modellen wurde ich nie richtig glücklich. Sie waren stets zu laut und der Fahrtwind pfiff mir um die Ohren. Ja, manchmal war es so laut unter der Helmschale, dass ich die Töne aus dem Kommunikationssystem nicht mehr verstand. Zudem erwiesen sich beide Helme bei Regenwetter als nicht dicht. Von der Oberkante des Visisers tropfte das Regenwasser auf die Innenseite des Visiers.
Daher war für mich klar: Dieses Jahr gibt es einen Integralhelm. Diesen habe ich nun mit dem Shoei Qwest gefunden. Beim ersten Anprobieren fühlte ich mich sofort wohl in der Schale. Kein Wackeln, kein Drücken, kein Ziehen – einfach gut! Nun bin ich gespannt, wie sich der Qwest auf langen Touren bewähren wird. Und bis dann werde ich auch den Schleifenverschluss im Griff haben...
Sonntag, 25. März 2012
Motorradinitiative: Bereits 12000 Unterschriften gesammelt
Für die von der ig-motorrad.ch lancierte Initiative "Für eine Verflüssigung des Strassenverkehrs und weniger Stau (Motorrad- und Rollerinitiative)" sind bereits 12'000 Unterschriften gesammelt worden. Das Initiativbegehren verlangt für Motorräder und Roller die Vorbeifahrt an stehenden Kolonnen, die Mitbenützung von Busspuren, mehr Motorradparkplätze in den Städten und die grüne Welle für alle.
Mehr Infos unter www.motorradinitiative.ch
Mehr Infos unter www.motorradinitiative.ch
Samstag, 17. März 2012
Endlich wieder Schwarzwald!
Klettgau und Schwarzwald auf einer größeren Karte anzeigen Der Winter war lang, der Winter war hart. Letzte Schneefelder, die auf knapp 1000 Meter über Meer bei 15 Grad Celsius dem emporstrebenden Frühling trotzen, erinnern im Schwarzwald an die vergangene Kälte. Doch diese ist nun definitiv Geschichte, und nicht nur die beiden Hondas sind heiss auf die kommenden Kilometer und Strecken...
Heute Samstag war perfektes Wetter für die Hornet CB900F und den ersten Schwarzwald-Ausflug dieser noch jungen Motorradsaison. Und der Black Forest ist ja zum Glück nicht weit. In Bad Zurzach über die Grenze und dann dem Rhein entlang in Richtung Schaffhausen. Das ist zwar noch nicht Schwarzwald, aber ideal fürs Einfahren sowie Reifen anwärmen und landschaftlich erst noch reizvoll. Klettgau heisst diese Region, wo man gewissermassen fröhliches Landesgrenzen-Hüpfen betreibt. Einmal Deutschland, dann wieder Schweiz, dann wieder Deutschland... Wichtig, dass man die jeweiligen Tempolimiten immer im Hinterkopf hat.
Der Weg in den Schwarzwald führt via Erzingen und Degernau/Wutöschingen hinauf auf die Obere Alp (siehe Video oben). Die Strecke zwischen Eggingen und Obere Alp macht einfach Spass. Im unteren Streckenabschnitt vor dem Ort Mauchen sollte man den Gasgriff mit Bedacht drehen. Hier hat es sehr viele Bodenwellen und man muss sich bisweisen ziemlich gut festhalten. Nach Mauchen kommen die Kurven, die des Bikers Herz höher schlagen lassen. Gut ausgebaute Strasse, schöne Radien, übersichtliche Strecke. Da wedelt es sich fast schon von alleine hinauf. Von der Oberen Alp geht es weiter nach Bonndorf. Erstaunlich, wieviel Leben in diesem kleinen Städtchen auf knapp 900 Meter über Meer herrscht. Von Bonndorf aus geht es wieder zurück in Richtung Schweiz. Die Strasse hinunter zur Steinasäge hat viele Kurven, enge Radien und hat Spassfaktor. In Steinsasäge angekommen hat man zwei Möglichkeiten: Links führt die Strasse ins Steinatal, und geradeaus gehts hinauf zur Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ich entscheide mich für Grafenhausen. Vor allem die Strecke von Grafenhausen hinunter nach Riedern a. W. reizt mich. Der Strassenbauer dieser Strasse muss wohl Motorradfahrer gewesen sein.
Unten in Riedersteg mündet die Strasse ins Schlüchttal. Es ist eines dieser beengenden Schwarzwaldtäler. In der Talfurche rauscht das Flüsschen, während sich links und rechts steile Felswände erheben. Das hat zwar was, doch zu gross darf die Euphorie bei der Fahrt durch dieses Tal nicht werden. Denn gerade im Frühjahr herrscht hier akuter Steinschlag. Immer wieder liegen grösser Steine mitten auf der Strasse. Konzentrieren, Aufpassen, Obacht geben – eine Kollision mit den Steinen hätte verheerende Folgen. In Gurtweil endet das Schlüchttal, und auch die Fahrt geht ihrem Ende zu. Via Kadelburg und Rheinheim gehts zurück nach Bad Zurzach und Rietheim. Rund 120 Kilometer lang war diese erste Schwarzwald-Ausfahrt der Saison 2012. Weitere werden folgen...
Sonntag, 4. März 2012
Der Frühling ist da: Neue Reifen für die "Transe"
Endlich! Die Eiseskälte ist vorüber! Und rechtzeitig zum meteorologischen Frühlingsanfang brachte mein freundlicher Honda-Händler die Transalp zurück – frisch inspiziert, mit neuem Kettenkit, neuen Bremsbelägen und neuen Reifen. Eigentlich wollte ich ja wieder die Metzeler Tourance EXP aufziehen lassen, weil ich mit denen in den vergangenen Jahren eigentlich immer sehr gut gefahren bin. Mein Händler empfahl mir jedoch wärmstens die Bridgestone Battle Wing 501 /502. Und wenn der Profi meint, dass die gut zur "Transe" passen, dann ist das einen Versuch wert.
Erwartungsfroh schwang ich mich am Samstag auf die Transalp; mit dem Ziel, die neuen Reifen einzufahren. Als Gebiet für dieses Einfahren und Gewöhnen an die neuen Gummis wählte ich die Regionen Fricktal und Baselbiet.
Ich muss sagen, dass der Battle Wing tatsächlich sehr gut zur Transalp passt. Das Motorrad fährt ruhiger als auf den Tourance EXP. Zudem stellte ich fest, dass die Transalp auf den Bridgestone williger in die Kurven geht. Wie genau sich der Reifen verhält, insbesondere bei Nässe, werden die kommenden Kilometer zeigen. Auf jeden Fall werde ich meine Erfahrungen mit den neuen Gummis hier mitteilen.
Sonntag, 8. Januar 2012
POLO Deutschland ist pleite
Die Meldung machte Ende 2011 die Runde: POLO Deutschland hat Insolvenz angemeldet und ist damit pleite. Was das genau bedeutet ist noch unklar. Auf der Facebook-Seite von Polo macht es nicht den Anschein, als würden die Geschäftstätigkeiten eingestellt. Im Gegenteil, zusammen mit den Bikern freut man sich auf eine schöne Motorrad-Saison 2012. Es ist auch nicht klar, was der Insolvenzantrag des deutschen Unternehmens für die Filialen in der Schweiz bedeutet. Ich persönlich würde es schade finden, wenn POLO seine Läden in der Schweiz aufgeben würde. In der Filiale in Oftringen wurde ich stets bestens bedient. Mal sehen, was die Zukunft rund um POLO bringen wird.
Nachstehend noch die Pressemitteilung von POLO zum Anklicken und/oder Downloaden:
Samstag, 7. Januar 2012
Wir müssen drinnen bleiben...
Eigentlich fahre ich auch gerne im Winter Motorrad. Minusgrade sind nicht so schlimm, es sollte einfach trocken sein. Das derzeitige Wetter macht jedoch keine Lust auf eine Ausfahrt. So bleiben die Hondas in der Garage und ich schaue mir derweil Motorradvideos an.
Samstag, 31. Dezember 2011
Alles Gute im 2012
Es ist jedes Jahr dasselbe: Man fasst sich gute Vorsätze fürs neue Jahr und hält diese dann doch nicht ein. Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr betrifft diesen Blog. Mangels Zeit habe ich diesen im 2011 arg vernachlässigt. Das soll sich ändern. Im 2012 will ich hier wieder regelmässig Beiträge posten.
Als kleinen Vorgeschmack zeige ich Euch einen Zusammenschnitt von Fahrten, die ich im Frühjahr 2011 mit meinen beiden Honda unternommen habe.
Rutscht gut ins 2012!
Als kleinen Vorgeschmack zeige ich Euch einen Zusammenschnitt von Fahrten, die ich im Frühjahr 2011 mit meinen beiden Honda unternommen habe.
Rutscht gut ins 2012!
Sonntag, 14. November 2010
Durchs Fricktal und Basel Landschaft
Wenn an einem Sonntag in der Mitte des Novembers das Thermometer stolze 15 Grad zeigt, ist das die ultimative Gelegenheit zur Verlängerung der Motorradsaison. Also rauf auf die Honda Hornet 900 und ab durch die schöne Schweiz. Diese Tour führte über rund 120 Kilometer durch den Kanton Aargau, das Fricktal und den Kanton Basel Landschaft. Damit das Video hier bei Youtube reinpasst ist es beschleunigt. Zwei Streckenabschnitte (die Fahrt von Thalheim auf die Staffelegg und die Fahrt von Rickenbach BL in Richtung Buus BL) werden in Originalgeschwindigkeit gezeigt.
Sonntag, 7. November 2010
Erzgebirge: Von Neu-Hermsdorf nach Nassau
Dieses Video zeigt die Motorradfahrt zwischen Neu-Hermsdorf und Nassau im Erzgebirge im deutschen Bundesland Sachsen. Die Fahrt fand im Juli 2010 anlässlich des Motorradurlaubs statt. Es handelt sich um eine wunderschöne Strecke in idyllischer Landschaft. Die Fahrt zwischen Start- und Zielpunkt wird im Video ungeschnitten und in Originalgeschwindigkeit wiedergegeben.
Übrigens: Die Landschaft des Erzgebirges lässt sich in etwas mit jener des Fricktals oder des Schwarzwaldes vergleichen. Der Unterschied ist aber die Weite der Landschaft sowie der wenige Verkehr auf den Strassen.
Durch den herbstlichen Schwarzwald
War das schon der Abschluss der Motorradsaison 2010? Wer weiss? Auf jeden Fall herrschten bei dieser 116 Kilometer langen Schwarzwaldtour beste Bedingungen. Trockene Strassen, für Ende Oktober doch sehr milde Temperaturen und bunte Wälder, welche eine Freude fürs Auge darstellten. Das Video zeigt die gesamten 116 Kilometer. Damit es in 15 Minuten reinpasst, musste ich es beschleunigen. Drei Streckenabschnitte zeige ich Euch aber unbeschleunigt in der Originalgeschwindigkeit. Es sind dies die Waldpassagen bei Schwerzen, die Kurvenkombinationen zwischen Mauchen und Obere Alp sowie ein Streckenabschnitt im engen und nicht ungefährlichen Albtal. Viel Spass beim Zuschauen!
Donnerstag, 22. Juli 2010
Auf kurvenreicher Strasse an den Schluchsee
Viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch an den Schluchsee im Schwarzwald. Eine der weniger bekannten Routen startet in Witznau im Schlüchttal. Gleich nach dem Gasthof Witznau zweigt die Kreisstrasse K6594 links von der Schlüchttalstrasse ab. Von dort aus gehts sofort steil und in einigen Serpentinen bergwärts. Auf relativ kurzer Strecke werden einige Höhenmeter bewältigt. Danach gehts zwar weiter bergauf, allerdings fast unmerklich. Denn die Strasse führt in langgezogenen Kurven und durch kleine Weiler und Dörfer über eine grosse Ebene, bevor es in Richtung Schluchsee wieder durch dichte Wälder kurvt und fährt. Besonders erfreulich: Auf dieser Kreisstrasse herrscht relativ wenig Verkehr. Und das mögen wir Motorradfahrer ja sehr.
Montag, 28. Juni 2010
Über den Klausenpass von Linthal (GL) nach Altdorf (UR)
Rund 50 Kilometer lang ist die Strecke von Linthal im Kanton Glarus nach Altdorf im Kanton Uri. Wer auf diesem Weg vom Glarnerland ins Urnerland gelangen will hat den 1952 Meter hohen Klausenpass zu überwinden. Von der Glarner Seite her beginnt der Anstieg direkt hinter Linthal. Die ersten Serpentinen sind mit Kopfsteinpflaster besetzt und geben schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was auf dem folgenden Kilometern alles kommen wird. Zuerst geht es durch gut ausgebaute Galerien und Serpentinen hinauf in Richtung Urnerboden. Die Strasse ist recht gut ausgebaut, und auch das Überholen langsamerer Fahrzeuge ist problemlos und vor allem gefahrlos möglich. Ist der Urnerboden erreicht, ist es vorerst vorbei mit engen Kurven und giftigen Steigungen. Auf fast schnurgerader Strecke geht es geradeaus, was aber die Konzentration nicht beeinträchtigen darf. Denn die Strasse ist eine veritable Holperpiste, wegen des freien Weidgangs muss immer wieder mit auf der Strasse stehenden Kühen gerechnet werden und Kuhfladen auf der Strasse können die Bodenhaftung der Reifen doch arg beeinträchtigen. Nach dem Urnerboden geht es wieder steil bergan in Richtung Passhöhe. Die Strasse ist hier bisweilen recht eng, wobei die Serpentinen doch sehr gut ausgebaut, übersichtlich und damit problemlos befahrbar sind.
Auf der Passhöhe lässt es sich dank dem gut ausgestatteten Kiosk sehr gut verweilen. Die folgende Abfahrt ins Urnerland hat es in sich. Denn die Strasse ist auf einer recht langen Strecke extrem eng. Autos können nur mit Mühe kreuzen und die Felswand ist sehr nah. Es lohnt sich, stets bremsbereit zu sein. Ist dieser Abschnitt geschafft, geht es auf gut ausgebauter Strecke durch das schöne Schächental hinunter nach Altdorf.
Die Fahrt über den Klausen dauert rund 50 Minuten. Ich habe beschlossen, den ganzen Mitschnitt und nicht nur Ausschnitte zu zeigen. Wegen der Längenbeschränkung von Youtube musste ich das Video in 5 Teile aufteilen. Der Player oben spielt aber alle Videos automatisch hintereinander ab.
Sonntag, 30. Mai 2010
Auf der L186 von Waldkirch D zur Kandelpasshöhe
Das schmale Strässlein von Waldkirch hinauf zur Kandelpasshöhe ist bei Motorradfahrern kult. Auf einer relativ kurzen Strecke werden rund 900 Höhenmeter überwunden. Will heissen: Es geht zünftig bergan, wobei auch einige schöne Serpentinen nicht fehlen. Eigentlich ist die L186 zur Kandelpasshöhe auf 1200 müM problemlos zu befahren. Es gibt aber drei Dinge, auf die der Biker achten sollte: 1. Der Strassenbelag hat zweifelsohne schon bessere Zeiten erlebt. Also immer schön die Strasse scannen, dann kommt es gut. 2. Die Strasse ist halt schon ziemlich eng. Autos können kaum kreuzen, bei Motorrädern sollte es eigentlich problemlos sein. Es lohnt sich auf jeden Fall, nicht immer die Linie nach Lehrbuch zu fahren sondern sich eher rechts zu halten. Man weiss ja nie... 3. Die Radfahrer: Auch sie mögen die Strasse auf den Kandel. Und das ist ja auch gut so. Doch meistens tauchen sie unverhofft hinter einer unübersichtlichen Kurve auf, und dies erst noch bei Gegenverkehr.
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